Indien ist der siebtgrößte Staat der Erde und grenzt an sechs Staaten: Pakistan, China (Tibet), Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch. Insgesamt beträgt die Grenzlänge somit 14.103 Kilometer.
Die natürliche Grenze im Norden und Nordosten bildet der Himalaja, das höchste Gebirge der Welt. Im Westen geht das Stromland des Ganges in die Wüste Thar über, südlich davon liegen die Sümpfe des Rann von Kutch. Dieses Gebiet begrenzt das Aravalli Gebirge Richtung Osten gegen Zentralindien
Zum indischen Subkontinent gehören außerdem drei kleine Inselgruppen: Lakshadweep, Andamanen und Nikobaren.
Mit Ausnahme der Bergregionen herrscht in Nord- und Zentralindien vornehmlich subtropisches Kontinentalklima. Es gibt im Jahresverlauf teils erhebliche Temperaturschwankungen, während im Dezember und Januar nur 10° bis 15° Celsius erreicht werden, sind in der heißesten Zeit zwischen April und Juni Höchsttemperaturen von 40° und sogar bis über 50° Celsius möglich.
Im Süden und in den Küstengebieten dagegen herrscht ein stark maritim geprägtes tropisches Klima, d.h. es ist ganzjährig konstant warm um 30° Celsius.
Der Größe des Landes und der verschiedenen klimatischen Bedingungen in den einzelnen Landesteilen entsprechend weist Indien eine ungeheure Landschaftsvielfalt auf. Dabei reicht die Pflanzenwelt Indiens von Hochgebirgsvegetation im Himalaja bis zu tropischen Regenwäldern im Süden.
